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Diesel Fahrverbote mit Placebo Effekt
2018-10-09

In Berlin sollen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge eingeführt werden, weil sich das ja in anderen Städten so gut bewährt hat. (Siehe Hamburg, 300m Straße für Dieselfahrzeuge gesperrt -> 4km Umweg = weniger Schadstoffausstoß. Kann ja jeder logisch nachvollziehen.) weiterlesen


Maskierte Rächer auf der Flucht
2017-08-31

Superhelden verdecken Ihre wahre Identität. In diesem Fall war anscheinend nur die Anstaltstür nicht richtig geschlossen. weiterlesen


Emma und der Sturm im Wasserglas
2017-07-26

...oder "Das empörte Gejammer über die Namen der Naketano Kollektionen"

Viel Geschrei um nichts, aber dafür wenigstens Vorwurfsvoll. weiterlesen


Wenn Lottopalace zweimal klingelt
2017-03-13

Normalerweise kenn ich die Nummern, die mich anrufen. Bei fremden Nummern werde ich schon misstrauisch bevor ich den Hörer abnehme.

Also versuch dein Glück lieber Anrufer 032211001327 weiterlesen




Das Märchen vom bösen Diesel

Nur mal für mich zum Verständnis.

Nun sollen also in Berlin in den entsprechenden Fahrverbotszonen weder PKW, noch Busse oder LKW erlaubt sein, wenn diese mit Dieselmotoren betrieben werden.

Sofern sich dort also Supermärkte befinden, werden diese dann mit Benzin-LKW oder gar nicht beliefert? Feuerwehr, Krankenwagen und andere Einsatzfahrzeuge dürfen nur noch mit Elektro- oder Benzinmotoren vorfahren oder gehen dann zu Fuß zum Einsatzort?
Die Müllabfuhr ist dann entweder nicht vor Ort oder bekommt die "Ware" an die Fahrverbotsgrenze geliefert?
Busse dürfen nur noch mit Elektroantrieben in diese Zonen?

Oder betrifft das Fahrverbot nur Diesel-PKW und ist damit vollkommen unsinnig, da er Ausstoß von LKW, Kleintransporter und Bussen weiterhin in diesen Fahrverbotszonen erfolgen würde. Wäre dem so, müsste man dann nicht den Sinn des Fahrverbots in Frage stellen, da es nur für kleine Dieselmotoren gilt, nicht aber für große?

Ist das nicht ein Fall für die Gleichberechtigungs-Fee?

Ich glaube ein bisschen blinden Aktionismus riechen zu können, mit einem Hauch von Panik und einer Prise Kurzsichtigkeit. Also lasst uns lieber dumme Entscheidungen treffen, als das man uns vorwerfen könnte wir hätten gar nichts getan. Der Sinn der Fahrverbote liegt ja in erster Linie nicht in einer Verbesserung der Luftqualität sondern darin, die Autobauer Medien- und Öffentlichkeitswirksam in Zugzwang zu setzen.

Wobei dann die Parteispenden wohl demnächst geringer ausfallen könnten, wenn VW, Daimler, BMW und Co. plötzlich sparen müssen. Also lassen wir uns überraschen, wie diese Posse sich demnächst noch öfter wendet als ein Grillhähnchen.

Generell interessant ist hier ein Artikel aus dem Jahre 2017 vom Ärzteblatt, in dem es um die Richtwerte der Stickstoffbelastung geht. Hier gilt für Fahrzeuge im Straßenverkehr ein Jahresdurchschnittsgrenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft. Für Innenräume hingegen ist die Grenze bei großzügigen 950 Mikrogramm pro Kubikmeter festgelegt.
Quelle: www.aerzteblatt.de

Natürlich kann man versuchen, die leicht zu beeinflussenden Teile der Gesellschaft jetzt als Dieselgegner zu mobilisieren, allerdings stellt sich die Frage, inwiefern denn jetzt tatsächlich der Aspekt des Umweltschutzes dahinter steht oder ob es nicht doch einfach nur ein Schachzug der Politik ist, bei dem die Bauern gegen die Automobilindustrie eingesetzt werden sollen, weil die Regierung selbst nicht in der Lage ist efffektiv etwas zu unternehmen.

An den wichtigen Stellen sitzen schließlich Interessenverteter, immerhin ist NRW weiterhin Großaktionär bei VW. Das nennt man dann mal Interessenkonflikt. Man kann sich ja wohl kaum einen der stärksten Wirtschaftszweige, einige der größten Arbeitgeber, einige der finanzstärksten Spender oder einfach nur einige Freunde vergraulen.

Aber wie will man dem kleinen Wähler das vermitteln?

Man muss ihm irgendwie klarmachen, dass es sein Wunsch ist, dass der Straßenverkehr in dem er zur Arbeit fährt, 20mal weniger Schadstoffe ausstößt als das Büro oder die Produktionshalle in der er täglich 8 Stunden lang tätig ist.